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Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

Aufgaben des Ansprechpartners

Jüdische Kultur und Geschichte prägen das Land Sachsen-Anhalt in ganz herausragender Weise. Inzwischen entfaltet sich jüdisches Leben neu. Zugleich ist Antisemitismus auch in unserem Land nach wie vor eine beschämende Realität. Die Arbeit des landesweiten Ansprechpartners in der Staatskanzlei unterstreicht die Bedeutung, die die Landesregierung diesem Themenfeld beimisst. In Sachsen-Anhalt sind wir dankbar für jüdisches Leben in unserem Land und wenden uns daher gegen jede Form von Antisemitismus.

Die Tätigkeit des Ansprechpartners dient u. a. dazu, die jüdischen Gemeinden im Land zu stärken, Akteure zu vernetzen und Handlungsnotwendigkeiten für Politik und Gesellschaft aufzuzeigen. Es ist wichtig, Antisemitismus, wo er auftritt, sichtbar zu machen, frühzeitig vorzubeugen und ihn entschlossen zu bekämpfen.

Newsletter

Newsletter des Ansprechpartners

Der Newsletter des Ansprechpartners dient der Anregung und dem Informationsaustausch zu aktuellen Themen und Aktionen. Er informiert über Organisationen, Aktionen und Entwicklungen auf politischer und zivilgesellschaftlicher Ebene zu Antisemitismus und jüdischem Leben im Land und soll insoweit der besseren Vernetzung in Sachsen-Anhalt dienen. Er erscheint nach Bedarf.

Wenn Sie Interesse haben in den Newsletter-Verteiler aufgenommen zu werden, schicken Sie bitte eine E-Mail an ansprechpartner-antisemitismus(at)stk.sachsen-anhalt.de

Was tun bei Antisemitismus?

OFEK e. V.

Wenn Sie Antisemitismus erleben oder Zeugin/Zeuge eines antisemitischen Vorfalls werden, erhalten Sie bei OFEK Sachsen-Anhalt kostenfreie psychosoziale, psychologische und rechtliche Beratung und Begleitung.

Zum OFEK e. V.
Meldestelle RIAS Sachsen-Anhalt

Antisemitische Straftaten können jederzeit bei der Polizei zur Anzeige gebracht werden. Weiterhin bietet die Meldestelle RIAS Sachsen-Anhalt die Möglichkeit, antisemitische Vorfälle mit und ohne Straftatbestand zu melden. So wird eine zivilgesellschaftliche Dokumentation der Vorfälle nach bundesweit einheitlichen Standards ermöglicht.

Zu RIAS Sachsen-Anhalt

Förderrichtlinie jüdisches Leben in Sachsen-Anhalt

Im Rahmen des „Landesprogramms für jüdisches Leben in Sachsen-Anhalt und gegen Antisemitismus“ unterstützt der „Ansprechpartner“ gezielt Projektideen, die der Stärkung des jüdischen Lebens im Land dienen und dieses sichtbar machen. Dementsprechend können Projekte gefördert werden, die diesem Zweck entsprechen und in besonderem Landesinteresse stehen. Die Antragstellung ist jederzeit möglich.

Hier können Sie das Antragsformular herunterladen.

Hier können Sie die Richtlinie einsehen.


Ansprechpartnerin
Claudia Stephan
Tel: +49 391/567 6784
E-Mail: claudia.stephan(at)stk.sachsen-anhalt.de

Landesprogramm für jüdisches Leben in Sachsen-Anhalt und gegen Antisemitismus

Dieses Landesprogramm wurde am 6. Oktober 2020 im Landeskabinett verabschiedet. Es bündelt Anstrengungen auf verschiedenen Ebenen und gibt die Richtung vor, wie zukünftig in Sachsen-Anhalt Antisemitismus bekämpft und jüdisches Leben gefördert und gesichert wird. Das Landesprogramm stellt sowohl aktuelle Prozesse heraus, zeigt aber auch Verbesserungsmöglichkeiten, Ergänzungen und Intensivierungen für die Zukunft auf.

Zuletzt ist im Juni 2026 der dritte Umsetzungsbericht zum Landesprogramm von der Landesregierung zustimmend zur Kenntnis genommen worden. Der Bericht zieht insgesamt eine positive Bilanz der bisherigen Umsetzung und verdeutlicht zugleich die fortbestehenden Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund bleibt es notwendig, die Umsetzung des Landesprogramms auch in den kommenden Jahren mit hoher Priorität fortzuführen, die Zusammenarbeit mit Bund und Ländern weiter zu stärken und der jüdischen Gemeinschaft im Land die uneingeschränkte Unterstützung des Landes zu signalisieren.

3. Umsetzungsbericht PDF

Weiterführende Informationen und Links

Kontakt

Hegelstraße 40 - 42
39104 Magdeburg
+49 391/567-6727ansprechpartner-antisemitismus@stk.sachsen-anhalt.de